Kupfersulfat — Häufig gestellte Fragen

    Antworten auf Einkäuferfragen zu Kupfersulfat, darunter: Wie tötet Kupfersulfat Algen ab?

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    Wie tötet Kupfersulfat Algen ab?

    Das Kupferion bindet an Thiolgruppen in Enzymen und stört die Proteinfunktion, was für Algen bereits in geringer Konzentration tödlich ist. Derselbe Mechanismus wirkt gegen Pilze und Mollusken, weshalb eine Verbindung als Algizid, Fungizid und Molluskizid dient. Sie wirkt nicht selektiv, woraus sich sowohl ihre Wirksamkeit als auch ihr Umweltrisiko ergibt.
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    Was ist Bordeauxbrühe?

    Eine Suspension aus Kupfersulfat und gelöschtem Kalk, seit dem 19. Jahrhundert gegen Reben- und Kartoffelfäule eingesetzt und bis heute in Gebrauch, auch im Ökolandbau. Der Kalk neutralisiert die Säure und bildet eine schwer lösliche Kupferverbindung, die am Blattwerk haftet und Kupfer langsam freisetzt, was die Schutzdauer verlängert und die Phytotoxizität gegenüber reinem Kupfersulfat verringert.
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    Welche Umweltauflagen bestehen bei der Verwendung von Kupfersulfat?

    Es ist für Fische und wirbellose Wassertiere hochgiftig, weshalb bei der Dosierung in Gewässern sowohl die Konzentration als auch die Sauerstoffzehrung durch absterbende Algen nach der Behandlung zu beachten sind. Kupfer reichert sich zudem in Boden und Sediment an, statt abgebaut zu werden, sodass wiederholte landwirtschaftliche Anwendung Rückstände aufbaut; mehrere Rechtsordnungen begrenzen die kumulierte Kupferaufbringung.
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    Warum wird wasserfreies Kupfersulfat bei Feuchtigkeit blau?

    Weil das Wasser an das Kupferion koordiniert und dessen Lichtabsorption verändert. Das wasserfreie Salz ist weiß; durch Wasserzugabe entsteht das Pentahydrat mit der bekannten leuchtend blauen Farbe. Dieser Farbumschlag ist so deutlich und zuverlässig, dass wasserfreies Kupfersulfat seit Langem als einfacher qualitativer Nachweis für Wasser verwendet wird.

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