Diammoniumphosphat (DAP) — Häufig gestellte Fragen

    Antworten auf Einkäuferfragen zu Diammoniumphosphat (DAP), darunter: Worin unterscheidet sich DAP von MAP?

    Zurück zum Produkt
    1

    Worin unterscheidet sich DAP von MAP?

    Durch ein Ammoniumion, und die Folgen sind praktischer Natur. DAP enthält mit 18 Prozent mehr Stickstoff und mit 46 Prozent P2O5 etwas weniger Phosphor und löst sich zu einer alkalischen Lösung von etwa pH 8, während MAP sauer reagiert. Diese Alkalität passt zu sauren Böden, kann aber in Granulatnähe freies Ammoniak freisetzen, weshalb für die Ablage am Saatgut MAP bevorzugt wird.
    2

    Warum wird DAP als Hefenährstoff eingesetzt?

    Es liefert leicht assimilierbaren Stickstoff, den die Hefe zum Proteinaufbau und zum Abschluss der Gärung benötigt. Ein Most oder eine Würze mit zu wenig assimilierbarem Stickstoff vergärt schleppend oder bleibt stecken und kann bei der Weinbereitung Schwefelwasserstoff-Fehltöne bilden. DAP ist die übliche Zugabe zur Korrektur, dosiert anhand einer Messung des hefeverfügbaren Stickstoffs statt nach Faustregel.
    3

    Wie wirkt DAP als Flammschutzmittel?

    Beim Erhitzen zersetzt es sich und setzt Ammoniak und Phosphorsäurespezies frei. Die Säure fördert die Dehydratisierung von Cellulose zu einer kohlenstoffhaltigen Schutzschicht statt zu flüchtigen brennbaren Bruchstücken, und diese Schicht wirkt als Barriere. Es wird zur Behandlung von Holz, Papier und Textilien eingesetzt und in Lösung als Bestandteil von Löschmitteln für den Löschflugzeugeinsatz.
    4

    Wie lautet die Nährstoffanalyse von DAP?

    18-46-0, das heißt 18 Prozent Stickstoff, 46 Prozent P2O5 und kein Kalium. Es ist der weltweit meistgehandelte Phosphatdünger, vor allem weil diese Kombination aus Stickstoff und Phosphor für die Grunddüngung einer breiten Palette von Kulturen geeignet ist und sich das Granulat gut handhaben und mischen lässt.

    Noch Fragen?

    Unser Team hilft Ihnen bei konkreten Fragen zu Diammoniumphosphat (DAP).