Seine Taurat-Kopfgruppe toleriert Calcium- und Magnesiumionen. Seife reagiert mit diesen Ionen zu unlöslicher Kalkseife und schäumt nicht mehr, und Natriumlaurylsulfat fällt aus und verliert an Leistung. Die Sulfonatgruppe in SMCT bildet auf diese Weise keine unlöslichen Calciumsalze, sodass Schaumvolumen und Schaumqualität von der Wasserhärte weitgehend unbeeinflusst bleiben, was in Regionen mit hartem Wasser und in Rinse-off-Produkten allgemein von Bedeutung ist.
2
In welchem pH-Bereich kann SMCT eingesetzt werden?
Etwa von pH 3 bis 11. Die Sulfonatgruppe ist über eine Kohlenstoff-Schwefel-Bindung gebunden, die nicht hydrolysiert, während ein Sulfattensid über eine Kohlenstoff-Sauerstoff-Schwefel-Verknüpfung gebunden ist, die im Sauren hydrolysiert und mit der Zeit abbaut. Diese Stabilität ist der Grund, weshalb SMCT in sauren Reinigern und in alkalischen Systemen eingesetzt werden kann, in denen ein Sulfat bereits während der Lagerung zerfallen würde.
3
Wie schneidet SMCT im Vergleich zu Natriumcocoylisethionat ab?
Beide sind milde, feste, kristalline anionische Tenside, die sich für Stückformate eignen, und werden häufig gemeinsam eingesetzt. SMCT bietet eine bessere Hartwassertoleranz und einen breiteren pH-Bereich, während SCI in der Regel günstiger und die gängigere Basis für Stückprodukte ist. In flüssigen Reinigern wird SMCT meist dann gewählt, wenn die Schaumqualität in hartem Wasser im Vordergrund steht.
4
Warum wird es als Pulver und nicht als Lösung geliefert?
Es ist bei Raumtemperatur ein kristalliner Feststoff, was eher ein Vorteil als ein Nachteil ist. Ein festes Tensid lässt sich zu einem Syndet-Stück, einem festen Shampoo oder einem anderen festen Reinigungsformat verpressen, was mit flüssigen Tensiden nicht möglich ist. Für flüssige Formulierungen muss es unter Wärme und Rühren in der Wasserphase gelöst werden, bevor die übrigen Bestandteile zugegeben werden.
Still have questions?
Our team is ready to help with any specific enquiries about Natriummethylcocoyltaurat (SMCT).