Das Trihydrat wird erhitzt, bis es sich in seinem eigenen Kristallwasser löst, und anschließend ungestört abgekühlt. Es bleibt weit unterhalb seines normalen Gefrierpunkts flüssig, weil kein Keimbildungspunkt vorhanden ist, an dem die Kristallbildung beginnen könnte – ein Zustand, der als Übersättigung bezeichnet wird. Das Knicken einer Metallscheibe im Kissen liefert diesen Punkt, die Kristallisation breitet sich in Sekunden durch die Masse aus, und die latente Schmelzwärme wird als plötzliche Wärme freigesetzt.