Weil Stickstoff das vegetative Wachstum fördert, was unerwünscht ist, sobald eine Kultur von der Blattbildung in Blüte und Fruchtansatz übergeht. MKP liefert hohe Phosphor- und Kaliumgehalte ganz ohne Stickstoff, sodass der Anbauer Blüteninduktion und Fruchtfüllung unterstützen kann, ohne zusätzliches Blattwachstum auszulösen, das um Ressourcen konkurrieren und den Bestand beschatten würde.
2
Wie lautet die Nährstoffanalyse von MKP?
0-52-34, also kein Stickstoff, 52 Prozent Phosphor als P2O5 und 34 Prozent Kalium als K2O. Zudem enthält es weder Chlorid noch Natrium, was für chloridempfindliche Kulturen und für rezirkulierende Hydrokultursysteme wichtig ist, in denen sich beide anreichern.
3
Hilft MKP bei alkalischem Bewässerungswasser?
Ja. Seine Lösung ist mit etwa pH 4.5 schwach sauer, wirkt alkalischem Bewässerungswasser lokal entgegen und hilft, den Phosphor in Lösung zu halten, statt ihn als unlösliches Calciumphosphat im Tank oder in der Tropfleitung ausfallen zu lassen. In Regionen mit hartem Wasser, in denen das Verkalken der Tropfer ein wiederkehrendes Problem ist, ist das ein praktischer Vorteil.
4
Kann MKP als Puffer eingesetzt werden?
Ja. Zusammen mit dem alkalischen DKP bildet es das Kaliumphosphat-Puffersystem, das in der Fermentation, in isotonischen und Proteingetränken sowie in biologischen Medien weit verbreitet ist. Das Verhältnis der beiden Salze bestimmt den Arbeits-pH-Wert, die Gesamtkonzentration bestimmt, wie viel Säure oder Lauge der Puffer aufnehmen kann.
Still have questions?
Our team is ready to help with any specific enquiries about Kaliumdihydrogenphosphat (MKP).