Wie viel PEG-40-hydriertes Rizinusöl wird benötigt, um ein Öl zu solubilisieren?
Üblicherweise das Zwei- bis Fünffache des Gewichts des zu solubilisierenden Öls, wobei das genaue Verhältnis vom Material abhängt. Parfümöle und ätherische Öle unterscheiden sich stark darin, wie leicht sie in klare Lösung gehen; daher ist ein Versuch erforderlich statt einer festen Regel. Ein Vormischen des Solubilisators mit dem Öl vor der Zugabe dieser Mischung in das Wasser ergibt in der Regel eine bessere Klarheit als eine getrennte Zugabe.
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Warum ergibt er eine klare Lösung, wo ein Emulgator eine trübe liefert?
Wegen der Mizellgröße. Ein Emulgator dispergiert das Öl in Tröpfchen, die groß genug sind, um sichtbares Licht zu streuen, was zu Trübung führt. Ein Solubilisator mit hohem HLB-Wert wie dieser bildet Mizellen, die so klein sind, dass sie kein Licht streuen; das Öl wird damit in einer scheinbar echten Lösung getragen. Das ist der Unterschied zwischen einem trüben und einem klaren Körperspray.
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Ist er mit kationischen und anionischen Inhaltsstoffen verträglich?
Ja. Er ist nichtionisch und trägt keine eigene Ladung, sodass er weder mit kationischen Konditioniermitteln noch mit anionischen Tensiden Komplexe bildet, wie es ein geladener Emulgator täte, und er funktioniert über einen weiten pH-Bereich. Diese Toleranz ist ein wesentlicher Grund dafür, dass er in Formulierungen mit gemischten Ladungen der Standardsolubilisator ist.
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Beeinflusst er die Viskosität oder den Schaum einer Formulierung?
Er kann beides beeinflussen, und die Wirkung sollte geprüft und nicht vorausgesetzt werden. In höheren Zugabemengen senkt er tendenziell die Viskosität eines Tensidsystems, indem er die Mizellstruktur verändert, und er kann den Schaum unterdrücken. Beruht eine Formulierung auf salzverdickter Viskosität, muss die Salzmenge nach Zugabe eines Solubilisators unter Umständen neu optimiert werden.
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