Ja. Beide sind in der EU als reproduktionstoxisch Kategorie 1B mit den Gefahrenhinweisen H360FD eingestuft und beide unterliegen einer REACH-Beschränkung. Sie teilen einen Stoffwechselweg: Sie werden zu Alkoxyessigsäuren oxidiert, die die reproduktionstoxischen und hämatologischen Effekte verursachen. Deshalb werden die kurzkettigen Ethylenglykolether als Gruppe und nicht einzeln reguliert.
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Worin unterscheidet sich EE technisch von EM?
Nur geringfügig. Die Ethylgruppe enthält gegenüber der Methylgruppe ein Kohlenstoffatom mehr, wodurch der Siedepunkt steigt, die Verdunstung etwas langsamer erfolgt und das Lösevermögen für Harze geringfügig stärker ist, während die Wasseraffinität leicht abnimmt. Diese Unterschiede sind real, aber klein, und sie gleichen die gemeinsame toxikologische Einstufung nicht aus. Deshalb wurden beide gemeinsam verdrängt.
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Was ist der Ersatzstoff für EE?
Propylenglykolethylether, PE, ist das nächstliegende Äquivalent aus der Propylenreihe und bietet vergleichbares Lösevermögen und Verdunstungsverhalten ohne die Einstufung als reproduktionstoxisch. Je nach Formulierung können auch PM oder ein Glykoletheracetat geeignet sein. Die Auswahl sollte anhand der erforderlichen Verdunstungszahl und Harzlöslichkeit erfolgen, nicht allein nach dem Namen.
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Wird EE weiterhin geliefert?
Ja, für zugelassene industrielle Verwendungen, für die eine Zulassung oder Ausnahme gilt, darunter bestimmte Lacke, Druckfarben, Reinigungsformulierungen, Flugzeugenteisung und chemische Synthese. Die Lieferung setzt voraus, dass die Endverwendung im Zielmarkt zulässig ist; aufgrund der dermalen Aufnahme sind Expositionsschutzmaßnahmen einschließlich Hautschutz vorzusehen.
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Our team is ready to help with any specific enquiries about EE - Ethylenglykolmonoethylether(EGME).