Weil die längere Butylkette den vorherrschenden Stoffwechselweg verändert. EB wird überwiegend zu Butoxyessigsäure metabolisiert und nicht zu den Metaboliten, die für die bei den Methyl- und Ethylhomologen beobachteten reproduktionstoxischen Effekte verantwortlich sind; daher ist es nicht als reproduktionstoxisch eingestuft. Es verursacht bei Nagern eine Hämolyse und trägt Einstufungen für Haut- und Augenreizung, ist also nicht gefahrenfrei, bleibt jedoch allgemein industriell im Einsatz.
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Was macht EB in Hartflächenreinigern so wirksam?
Es verbindet vollständige Wassermischbarkeit mit starkem Lösevermögen für Öle und Fette, eine ungewöhnliche Kombination. Die meisten Lösemittel, die Fett ausreichend lösen, trennen sich aus einer wässrigen Formulierung ab. EB bleibt in der Wasserphase gelöst, während es den öligen Schmutz angreift, sodass dieser in Lösung geht und abgespült wird, statt nur dispergiert zu werden.
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Welche Verdunstungszahl hat EB?
Langsam. Sein Siedepunkt liegt bei etwa 171 Grad Celsius, sodass es deutlich nach den schnelleren Lösemitteln einer Mischung verdunstet. In Beschichtungen wirkt es dadurch als Nachlösemittel und hält den Film lange genug beweglich, damit er verlaufen kann; in Reinigern bleibt das Produkt auf einer senkrechten Fläche lange genug nass, um zu wirken, statt vor dem Abwischen einzutrocknen.
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Ist EB dasselbe wie Butylcellosolve oder Butylglykol?
Ja, alle drei Bezeichnungen beziehen sich auf denselben Stoff, CAS 111-76-2. Cellosolve ist ein historischer Handelsname für die Reihe der Ethylenglykolether, und Butylglykol ist die gebräuchliche europäische Bezeichnung. Die CAS-Nummer ist der verlässliche Identifikator, da Handels- und Trivialnamen je nach Region und Lieferant variieren.
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