DPDM - Dipropylenglykoldimethylether — Häufig gestellte Fragen

    Antworten auf Einkäuferfragen zu DPDM - Dipropylenglykoldimethylether, darunter: Warum DPDM statt Diglyme verwenden?

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    Warum DPDM statt Diglyme verwenden?

    Aus regulatorischen Gründen. Beide sind vollständig verkappte aprotische Ether mit ähnlichem Solvatationsverhalten, doch die Glyme der Ethylenreihe, Monoglyme und Diglyme, tragen in der EU Einstufungen als reproduktionstoxisch, und Diglyme steht auf der REACH-Zulassungsliste. Das Analogon der Propylenreihe trägt diese Einstufung nicht, weshalb DPDM als aprotische Option mit geringerer Gefährdung dort spezifiziert wird, wo sonst ein Glyme eingesetzt würde.
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    Was bewirkt das Verkappen beider Enden?

    Es entfernt sämtliche Hydroxylgruppen und macht das Molekül aprotisch. Das ist in der reaktiven Chemie von Bedeutung, wo ein aktiver Wasserstoff mit Organometallverbindungen, Isocyanaten und starken Basen reagieren würde, sowie in Beschichtungen, da das Lösemittel so nicht mit Vernetzern reagieren kann. Die niedrige Oberflächenspannung unterstützt zudem die Benetzung schwieriger Substrate.
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    Bildet DPDM Peroxide?

    Ja, wie alle Ether. Es sollte stabilisiert geliefert, dicht verschlossen und lichtgeschützt gelagert, bei Wareneingang datiert und vor einer Destillation oder dem Eindampfen zur Trockne auf Peroxide geprüft werden. Peroxide reichern sich bei der Destillation im Rückstand an, wo die Gefahr am größten ist.
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    Wofür wird DPDM verwendet?

    Als aprotisches Reaktionslösemittel in der Synthese, in Beschichtungen und Druckfarben, in denen ein nicht reaktives, hochsiedendes Lösemittel benötigt wird, in Reinigungsformulierungen sowie in Absorptions- und Extraktionsprozessen. Die Kombination aus aprotischem Charakter und hohem Siedepunkt ist der Grund, es einem einfacheren Ether vorzuziehen.

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    Unser Team hilft Ihnen bei konkreten Fragen zu DPDM - Dipropylenglykoldimethylether.