Warum das Kaliumphosphat statt des Natriumäquivalents wählen?
Um Natrium zu vermeiden. In rezirkulierenden Hydrokultur- und Fertigationssystemen reichert sich Natrium an und wird für die Pflanzen toxisch, da es nicht in den ausgebrachten Mengen aufgenommen wird. In Fermentationsmedien muss die Natriumfracht aus demselben Grund begrenzt werden. Das Kaliumsalz erfüllt chemisch exakt dieselbe Aufgabe und liefert dabei einen Nährstoff statt eines Störstoffs.
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Warum ist DKP so hygroskopisch?
Kaliumphosphate sind stark zerfließend, das heißt, sie nehmen so viel Luftfeuchtigkeit auf, dass sie sich darin lösen. Offen stehende Säcke verklumpen und verflüssigen sich schließlich, und der Gehalt sinkt mit zunehmender Wasseraufnahme. Das Produkt ist verschlossen in trockener Umgebung zu lagern, angebrochene Gebinde sind sofort wieder zu verschließen.
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Wie wird DKP in der Fermentation eingesetzt?
Zugleich als Nährsalz und als Puffer. Es liefert Kalium und Phosphor, die beide in größeren Mengen für das mikrobielle Wachstum benötigt werden, und seine alkalische Reaktion hält zusammen mit dem sauren MKP das Medium auf dem gewählten pH-Wert, während die Fermentation Säure bildet. Wegen dieser Doppelfunktion ist das Kaliumphosphat-Paar in Fermentationsmedien Standard.
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Welchen pH-Wert hat eine DKP-Lösung?
Etwa 9, also schwach alkalisch. Damit ist es die basische Komponente eines Kaliumphosphat-Puffersystems, kombiniert mit dem sauren MKP bei pH 4.5. Durch Mischen der beiden in unterschiedlichen Verhältnissen lässt sich der Arbeits-pH-Wert an jedem Punkt dazwischen einstellen; so werden biologische und verfahrenstechnische Systeme stabil gehalten.
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