Wegen seines Grundgerüsts. Phthalat- und Terephthalat-Weichmacher tragen in der Mitte einen starren Benzolring, der die freie Drehbarkeit des Moleküls und damit die bei sinkender Temperatur ermöglichte Kettenbeweglichkeit einschränkt. Adipate besitzen stattdessen eine flexible, vollständig aliphatische Kette aus sechs Kohlenstoffatomen, die PVC bis etwa minus 40 Grad Celsius geschmeidig hält.
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Welcher Nachteil steht dieser Kälteleistung gegenüber?
Die Permanenz. Das kleinere, beweglichere aliphatische Molekül ist flüchtiger und wird durch Öle und Fette leichter extrahiert als ein vergleichbares Phthalat, wandert also schneller aus und das Erzeugnis versprödet früher. Aus diesem Grund wird DOA häufig in Abmischung mit einem permanenteren Weichmacher statt allein eingesetzt.
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Warum wird DOA in Frischhaltefolie eingesetzt?
Weil die Folie bei Kühlschranktemperatur flexibel und haftfähig bleiben muss, während eine mit Phthalat weichgemachte Folie versteifen und ihre Haftung verlieren würde. Dasselbe gilt für Gefrierbeutel sowie für Kabel und Schläuche in kalten Klimazonen, bei denen der Weichmacher weit unterhalb der normalen Umgebungstemperatur wirksam bleiben muss.
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Ist DOA dasselbe wie DEHA?
Ja. DOA, Dioctyladipat, und DEHA, Di(2-ethylhexyl)adipat, bezeichnen dasselbe Material, CAS 103-23-1. Wie bei den Octylphthalaten ist die generische Bezeichnung Octyl mehrdeutig, daher sollte bei der Spezifikation die CAS-Nummer verwendet werden, um Verwechslungen mit anderen Adipatestern zu vermeiden.
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