Chloriertes Polyethylen (CPE 135A)

Über dieses Produkt
Chloriertes Polyethylen, CAS 63231-66-3, wird durch Chlorierung von Polyethylen hoher Dichte auf etwa 35% Chlor hergestellt, wodurch die Kristallinität zerstört und das Material in ein kautschukartiges, gesättigtes Elastomer überführt wird. Der Typ 135A bezeichnet diesen Chlorgehalt und ist der am weitesten verbreitete Typ zur Schlagzähmodifizierung von Kunststoffen. Anders als die Kern-Schale-Modifikatoren liegt es nicht als diskretes Partikel vor, sondern als Polymer, das während der Verarbeitung ein co-kontinuierliches elastomeres Netzwerk in der PVC-Matrix bildet. Dieses Netzwerk nimmt Schlagenergie auf, und da die Polymerhauptkette gesättigt ist, unterliegt es nicht der UV-Alterung, die MBS im Außeneinsatz begrenzt. Seine beiden praktischen Vorteile sind Kosten und Füllstoffverträglichkeit. Der Lieferant weist darauf hin, dass es für Anwendungen ausgelegt ist, die hohe Schlagzähigkeit, gutes Tieftemperaturverhalten und hohe Füllstoffaufnahme erfordern, was es zur Standardwahl für stark gefüllte Profile und Rohre macht. Als Anwendungsgebiete werden PVC-Tür- und Fensterprofile, Fassadenverkleidungen, Platten, Zäune, Rohre und Elektroinstallationsrohre genannt. Lieferung als weißes, rieselfähiges Pulver in 25-kg-PP-Gewebesäcken.
Spezifikationen
Anwendungen
Verpackungsoptionen
- White free-flowing powder; 25 kg/PP woven bag



